Ina Lehmann - SGS Essen

 

 

 

Ina ist 26 Jahre alt und spielt in der Frauen Fußall Bundesliga bei der SGS Essen.

 

Sie Begann ihre Karriere bei Westfalia Osterwick und wechselte schon im B-Jugend Alter zum damaligen Bundesligisten FFC Heike Rheine, bei dem sie auch schon im gleichen Jahr ihr Debüt in der ersten Bundesliga gab.

 

Über den Weg des Regionalligisten DJK Eintracht Coesfeld wechselte sie schließlich 2009 zur SGS Essen, bei der sie auch heute noch in der Frauen Fußball Bundesliga als Defensivspezialistin unter Vertrag steht. 2014 konnte sie mit dem Einzug in das Finale des DFB-Pokals ihren größten Erfolg verbuchen.

 

Wir haben mit ihr über Perfect Pin und ihren Weg bis in die Fußball Bundesliga gesprochen.

 

 

 

 

Perfect Pin: Hallo Ina, wir freuen uns sehr, eine Spielerin aus der Fußball Frauen Bundesliga als Partnerin von Perfect Pin begrüßen zu dürfen und freuen uns sehr auf den gemeinsamen Weg.

Ina: Ich freue mich auch riesig über unsere Zusammenarbeit. Und bin täglich gespannt auf eure Produkte

 

 

Perfect Pin: Ganz aktuell liegt gerade die schlimmste Zeit eines jeden Fußballers hinter dir. Hast du die Vorbereitung für die kommende Saison gut überstanden und bist du mit deinem Team gut für die kommenden Aufgaben gerüstet?

Ina:  :-) Ja, als Fußballer/in ist man immer froh, wenn die Laufeinheiten weniger werden und es endlich Richtung erstes Pflichtspiel geht. Aufgrund der Olympischen Spiele war diese Vorbereitung extrem lang, sodass wir an vielen Kleinigkeiten arbeiten konnten und ich mich persönlich sehr gut vorbereitet fühle. Das Derby am Samstag gegen den MSV Duisburg kann also kommen.

 

 

Perfect Pin: Mit welchen Zielen gehst du, geht ihr in die neue Saison ? Wäre eine weitere Teilnahme wie 2014 am Finale des DFB-Pokales nicht ein tolles Ziel, welches man sich setzen kann ?

Ina: Das Pokalfinale wäre definitiv nochmal ein echtes Highlight. Doch der Fokus liegt erst einmal auf dem Liga Alltag. Wir wollen uns weiter im oberen Tabellendrittel etablieren und so nah wie möglich an den großen drei Mannschaften dran bleiben. Platz 5 wie im Vorjahr sollte unser Minimalziel sein

 

 

Perfect Pin: Kommen wir nun zu deinem fußballerischen Werdegang. Wir haben uns natürlich ein wenig über dich schlau gemacht und konnten feststellen, dass du früh, schon im B-Jugend Alter, richtig durchgestartet bist und deine ersten Einsatzzeiten in der Bundesliga erhalten hast. Danach bist du zu einem Regionalligisten gewechselt, ein vermeitlicher Rückschritt, bevor du dann zu deinem jetztigen Verein, der SGS Essen gewechselt bist und dort deine sportliche Heimat gefunden hast. Kann man das so zusammenfassen und warum hast du erst die Zwischenstation bei dem damligen Regionalligisten DJK Eintracht Coesfeld genommen?

Ina: Ich habe bis zum B-Jungendalter ausschließlich bei den Jungs gespielt. Als dies dann nicht mehr möglich war, habe ich den Schritt zum damaligen Bundesligaverein Heike Rheine gewagt. Sportlich gesehen mag es vielleicht ein Rückschritt gewesen sein, nach so kurzer Zeit wieder in meine Heimat zurückzukehren, um in der Regionalliga beim Djk Coesfeld zu spielen. Für meine persönliche Entwicklung war es allerdings genau das richtige. Die tägliche Fahrerei und der damit verbundene Stress hatte mir ein bisschen den „Spaß am Fußball“ genommen. Diesen habe ich dann in Coesfeld wieder gefunden. Ich konnte befreit aufspielen, hatte eine wichtige Rolle in der Mannschaft und konnte das ein oder andere Törchen erzielen ;). So wurde auch die SGS Essen auf mich aufmerksam. In einem Vorbereitungsspiel gegen Essen war ich mit zwei Kopfballtreffern erfolgreich. Ein paar Tage später saß Manager Willi Wißing schon in unserem Wohnzimmer. Er konnte mich schnell zu einem Wechsel und einen Umzug ins Ruhrgebiet überzeugen. Hier habe ich mein Glück gefunden und schaffe es meine berufliche und fußballerische Karriere gut unter einen Hut zu bekommen.

 

 

Perfect Pin: Was uns und viele andere sicher auch interessiert: Im Vergleich zum Männerfußball verdient ihr leider nur einen Bruchteil des Geldes und arbeitet neben dem vielen Training fast alle in normalen Berufen. Wie viel Leidenschaft muss man für einen Sport besitzen, um die vielen Strapazen auf sich zu nehmen? Wie viel Motivation braucht man dafür, und wie motivierst du dich täglich, um erst deine acht bis zehn Stunden zu arbeiten, um dann fast täglich abends auf dem Platz zu stehen ?

Ina: Ein wenig fußball-verrückt muss man sicherlich sein. Aber das habe ich eindeutig von meinen Eltern mit auf den Weg bekommen. Natürlich ist es manchmal stressig nach seinem Arbeitstag über die Autobahn zu hetzen, um pünktlich beim Training zu sein. Allerdings ist es für mich einfach ein super Ausgleich dann beim Training Vollgas zu geben und mich auszupowern.

Natürlich gibt es bei 5-6 Trainingseinheiten pro Woche auch mal einen Tag, an dem man sich quält, allerdings ist das doch eher die Ausnahme. Fußball ist meine größte Leidenschaft und die Chance zu haben täglich auf so hohem Niveau trainieren zu dürfen, möchte ich nicht missen.

 

 

Perfect Pin: Wir haben Personen gesucht, die für andere Menschen Helden des Alltags sein können. Natürlich gibt es auch noch aus ganz anderen Bereichen, gerade aus dem Ehrenamt, solche Personen. Gerade aber auch aus dem Sport und den Vereinen heraus gibt es viele Personen, die einfach viel Zeit für den Verein geben, ohne große finanzielle Leistungen dafür zu erhalten oder erhalten zu wollen. Deswegen gehörst du für uns ganz klar in diese Kategorie Held des Alltags und Vorbild. Was kannst du nur jedem raten und welche Tipps kannst du geben, um lieber dem Verein des Herzens die Stange zu halten als den nächstbesten Verein zu suchen, der mehr Geld bezahlt?

Ina: Es ist schön zu hören, dass man für andere Menschen vielleicht eine Art Vorbild ist und auf jeden Fall eine Anerkennung für das was man jeden Tag „opfert“

Ich kann da natürlich für mich selbst sprechen, aber mich erfüllt es mit Menschen zu arbeiten, die genauso für den Verein brennen wie ich. Ich spiele mittlerweile seit über 8 Jahren bei der SGS und möchte keinen Tag missen. Der Teamspirit den wir in Essen haben ist für mich unbezahlbar!

 

 

Perfect Pin: Kommen wir nun ein bisschen zu Perfect Pin. Was ist dein Eindruck von deinen ersten Perfect Pin Shirts und wie findest du den Slogan: Mode für die Helden des Alltags ? Wie und warum kannst du dich damit identifizieren ?

Ina: Ich habe mich sofort in die beiden Shirts verliebt und bin nach dem Training natürlich direkt in eins reingeschlüpft. Gerade das Logo auf meinem Coral-farbenden Shirt springt natürlich ins Auge und hat direkt Eindruck bei meinen Mitspielerinnen gemacht. Mode für die Helden des Alltags ist ein klasse Slogan der sofort in Erinnerung bleibt.

 

 

Perfect Pin: Du hast dich für keine gewöhnlichen Shirts entschieden. Ein Shirt ist vom Schnitt her abgeschnitten und absolut nicht normal geschnitten. Das andere Shirt fällt besonders durch seine speziellen Garneffekte auf. Was findest du genau an diese beiden Shirt so toll ?

Ina: Ich habe mich bewusst für zwei komplett unterschiedliche Shirts entschieden. Eins speziell für das Tragen nach den Trainingseinheiten. Das muss einfach bequem sein und mir bei der Entspannungsphase auf der Couch helfen und dazu durch die speziellen Garneffekte noch cool aussehen, passt doch perfekt

Das zweite Shirt ist eher für den privaten Alltag. Ich bin ein Mensch, der etwas durchgeknallt ist und gerne auffällt. Da fiel die Wahl auf das Shirt recht schnell und einfach.

 

 

Perfect Pin: Wir bedanken uns für das Interview und wünschen dir eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Ina: Gerne, danke auch von meiner Seite. Ich bin wirklich stolz, dass ich ein Teil von Perfect Pin sein darf!

 

 

 

 

 

 

 

31.08.2016